Ärgerkram


Wenn der Mann seine Stammboutique aufsucht um eine schwarze Jeans zu erwerben und dann die drei in schwarz vorhandenen Modelle anprobiert, von denen aber leider nicht eins wirklich passt…

… muss man sich dann eine auf einmal völlig unfreundliche Verkäuferin bieten lassen, nur weil man für viele (T)€uro gern eine Hose hätte, die wirklich passt und sitzt?

Nicht wirklich, oder?

Das die Geschichte von St. Martin im Kindergarten nicht erzählt werden darf fand ich schon grenzwertig.

Aber das nun einige Eltern die 4 Euro für die Kinder-Weihnachtsfeier (incl. kleinem Geschenk für die Kids) mit dem Hinweis „Wir feiern aber kein Weihnachten!“ nicht bezahlen, es aber selbstverständlich finden, dass ihre Kinder ein Präsent bekommen…

… das macht mich echt sprachlos.

Das Kind hatte Besuch von einem neuen Freund.

Und dieser Freund (5 Jahre alt, Migrationshintergrund) genießt offensichtlich eine etwas sonderbare *hust* Erziehung.

Er hört nämlich nicht auf Frauen. Gar nicht.

„Zieh bitte Deine Jacke an, wenn Du rausgehen möchtest!“ (Reaktion: keine)
„Möchtest Du noch etwas essen? (Reaktion: keine)
„Zieh bitte Deine Schuhe aus, bevor Du nach oben gehst!“ (Reaktion: mit Schuhen die Treppe hinauf gehen)
„Dein Papa ist da, Du wirst abgeholt! Kommst Du bitte mit nach unten!?“ (Reaktion: keine)

Glücklicherweise war der Mann im Haus und konnte eingreifen (und mich beruhigen, ich war nämlich etwas… nun ja, nennen wir es gereizt).

Bitte, was macht man denn in solch einem Fall?
Den Kontakt unterbinden? Das wäre doch irgendwie schade.

Diesen Jungen nur noch einladen, wenn der Mann im Haus ist? Das ist nicht wirklich die Lösung, da dies zu „Kinderbesuchszeiten“ eher eine Seltenheit ist.

Das Prospekt preist an:

„Während die Kinder spielen, können es sich die Eltern in entspannter Atmosphäre in unserer bequemen Sitzecke gut gehen lassen.“

Entspannte Atmosphäre = Neonbeleuchtung
Bequeme Sitzecke = Bierzeltgarnituren
gut gehen lassen = Kaffee (Ihhhhhhhhhh) aus Automaten trinken und Zeitschriften von 2008 lesen

Irgendwas habe ich da falsch verstanden.

Aber immerhin hatte das Kind seinen Spaß.

.. haben die Menschen, fürchte ich.

Erinnern Sie sich an diesen Eintrag?

Das geht schon wieder los.

.. über einem Regal ein Schild mit den Worten

„Aufreißen der  Verpackung verpflichtet zum Kauf!“

hängt,

fühlen Sie sich dann auch dazu aufgefordert,  UNBEDINGT alle Verpackungen aufzureißen, auszuräumen und Artikel und Verpackung jeweils getrennt voneinander quer im Regal zu verteilen?

Nein?

Dann sind Sie aber ein seltener Vertreter der Gattung Mensch.

Es gibt Dinge, die nerven mich. Sehr.

Unehrlichkeit gehört dazu und Unpünktlichkeit auch.

Aber am schlimmsten finde ich es, wenn jemand unfair ist…

„…in guten und in schlechten Zeiten…“
So manchem Menschen sei empfohlen, sich den Sinn dieser Worte noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen.

… Sie machen einen Spielzeug- & Kinderkleiderbasar.
In einem Kindergarten, der über 100 (voll ausgelastete) Plätze verfügt.

Und keiner geht hin.

Eltern wünschen sich:
Kennlernnachmittage.
Bekommen sie – aber keiner geht hin.

Eltern wünschen sich:
Einen gemeinsamen Ausflug, z. B. in einen Tierpark.
Bekommen sie – aber kaum jemand geht hin.

Eltern wünschen sich:
Gruppenübergreifende Spielnachmittage.
Bekommen sie – aber keiner bringt sein Kind.

Eltern wünschen sich….
Bekommen sie…
… aber keiner…

Und jetzt sagen Sie mir doch bitte, was in diesem Kindergarten falsch läuft.

Und wie man unter diesen Umständen das Personal und den Elternrat weiterhin motivieren kann.

Merke:

Wenn beim Hochheben eines Topfes von der heißen Herdplatte der Griff des Topfes abbricht:
Versuche NIEMALS, den Topf weiterhin festzuhalten.

AUA.

bekommt ein Konzernchef, der das insolvente Unternehmen verlässt, noch 15 Millionen Euro zum Abschied?

Selbst wenn er – gütig, gütig – noch 5 Millionen spendet, so hätten mit den verbleibenden 10 Millionen vielleicht Arbeitsplätze gerettet werden können.
Oder – wenn nicht dies – so hätte es doch sicher so einigen Familien helfen können, die nun am Existenzminium leben (müssen).

Lt. eigener Aussage „aus einfachen Verhältnissen stammend und wissend, dass 15 Millionen Euro viel Geld sei“ gewinnt dieser Mensch sicher nicht den Sympathiepreis.

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