gab es gestern in der Elternratssitzung für mich:
Wie in jedem Jahr haben sich Eltern über die Kindergartenfotos beschwert – zu steif, zu unecht, blöder Hintergrund… (Liste beliebig fortsetzbar).
Ich habe mich bisher bei den Diskussionen zum Thema immer enthalten, ich mag diese gestellten Bilder überhaupt nicht und kaufe sie schlicht und ergreifend nicht.
Gestern habe ich es gewagt, darauf hinzuweisen, dass man doch den Fotografen einmal fragen könnte, ob er die Bilder im Freien machen könnte. Ich fand, dies war ein berechtigter Einwurf, schließlich haben sich die meisten Eltern wg. des künstlichen Hintergrundes beschwert.
Aber: Asche auf mein Haupt für diese Idee – ich glaube, ich habe Glück gehabt, dass ich nicht gesteinigt wurde:
„Bilder von meinen DRECKIGEN Kindern habe ich genug.“
„SOWAS kann man dann doch zu Weihnachten nicht verschenken.“
„Es hat nicht jeder das Geld, um sich Bilder aus dem Fotostudio zu leisten.“
(Liste beliebig erweiterbar)
Weia.
Ich habe weder etwas von „dreckigen Kindern“ noch etwas von „einem anderen Fotostudio“ gesagt, sondern nur auf die Möglichkeit hingewiesen, den Hintergrund evtl. in Absprache mit dem Fotografen NATÜRLICH zu gestalten.
Warum die Eltern da gleich so aus der Hose springen mussten, ist mir auch über Nacht nicht klarer geworden.
Können Sie es mir erläutern?